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GANZ SCHNELL NIRGENDWOHIN LAUFEN
Das Ende einer Époque ist nahe, wenn Regierungen und man selbst ganz schnell nirgendwohin läuft. Das scheint aktuell der Fall zu sein.
ANKÜNDIGUNGSTREFFEN AM 08. APRIL 2026 IN BERLIN
Wir nutzen das Bild des Lauf- und Fließbands als metaphorisches Modell. Wir stellen verschiedene Thesen und Stimmen immer und immer wieder im gleichen Rhythmus auf das Band. Ohne Laufbänder keine „Moderne“, keine Rolltreppe, kein Film, kein Auto. Das Laufband ist die Maschine, die uns zu einem Bild formt. Wir laufen, um Erwartungen zu erfüllen.
„Den Dingen ihre eigene Melodie vorspielen, um sie zum Tanzen zu bringen. Dieser Satz ist von Karl Marx. Das heißt, es steckt in jedem Gift auch ein Gegengift. In Bewegung kann ich ein Vorurteil kaum aufrechterhalten.“ (A. Kluge)
Wenn Geschichte keine Kontinuität und zudem vielstimmig ist, kann der Tanz behilflich sein, unsere Zeit auf dem Laufband zu erzählen. Nach internationalen und intermedialen Recherchen übersetzen wir die Gegenwarts-Fragmente mittels des Tanzes und seines anderen somatischen Vokabulars auf die Bühne. Aus der Bewegung entsteht eine Klangkulisse. Die Fragmente sind scheinbar austauschbar - wie News im Netz - die Zusammenhänge stellen sich bei den Zuschauer*innen her… bis die Maschine versagt und das Unerwartete dann doch noch eintritt.
Mit: dem Ensemble des Stadttheater Spandau e.V. und Carlos Manuel, Jamil Osmar, Jenny Mezile, Jens Gerlich, Madalena Sanda, Mathias Hinke, Verena Hay
Gefördert vom HKF
in Kooperation mit Zitadelle Spandau
Premiere: Oktober 2026